pathetischer hub
nummer, widmung, ornament … ein pastiche zum pastiche zum pastiche: “Ästhetischer Schub.” von Elke Erb vom 23.02.04 auf neuedichte.de.
wie konnte denn nicht das pathetische seine [nicht]existenz erfahren haben so redundant,
derart [träge]folgeschwach, das man das pathetische schweigen stutzte und bahrte in ormen,
die keine halbe kirche [un]wohl gegeneinander aufzubringen vermögen.
eine alte tonsur, ein kalter [zu]stand
kroch an das erhabene, bereits verweste, [verwesentlichte, wie verwesentlichtes haar
aber nur am zopf stets in der Prägung]
und schnitt es noch einmal ab.
oder doch klinge an das halbe, eben gerade an
- lauter Banalitäten von [un]art & [un]weisen, verstreute,
indes – gegen sie [un]bedingt bedingt
die tonsur dir ihr lied singt
das nicht mit allem,
und doch so, als blitze ein messerchen,
summt,
nicht mit allem, nicht mit dem scharfen, klaren, besonderen,
den [un]gewöhnlich dem todsinn zugewandten
dem inneren schweigen & dem rumor & dem [un]möglichen verinnerlichten, dem als [un]möglich
versicherten schweigen
[un]geprüft summt.
rasierte die tonsur sich denn jemals?
keine frage, was das lied sich heute vermisst,
dissoniert die tonsur doch zur als vorläufigen verrat erkannten gegenwart
verrat – man muss ruhig annehmen nur mit lug, nur zur abschaffung, nur ohne …
sinn
als schnitte man ein [un]unterbrochenes, oder fortgesetztes schweigen ab.
eine abschweifung allenfalls lässt auf sich warten, und sie summt kaum weniger ohne ein kleines lied und
vermehrt mit einem vergessenen messerchen -