listen to the wind blow, watch the sunrise
16. August 2002 | Von Daniel Falb | Kategorie: lyrikdie körpergrenzen sind mit den wänden dieses zimmers identisch und das interieur macht keinen
unterschied, die fenster sehen aus wie bei längeren dialogszenen im auto in älteren filmen,
das telefon ist in dieses gehirn irgendwie als nervenende hineingesteckt, eine art schmerz
wohl, eine flasche coke steht dir vor den augen und deine hand verdeckt das etikett,
dass du sie aufspreizt und der schriftzug ganz sichtbar wird und diese nicht endenwollende
bildfolge einer gastroskopie noch im hinterkopf, beredt wie ein western, weshalb
du die hantelbank inzwischen kaum noch verlässt.
