FEDRE ET LE VILAIN PETIT ICARE
22. März 2009 | Von Ernesto Castillo | Kategorie: Allgemein, aktuell, buch & film
Der metroprolet aka Ernesto Castillo ist back from Paris und hat zwischen Art Paris – Aufnahmestudio, Druckerei, viel Arbeit und viel zu wenig Paris (endlich – uff) mal ein Buch fertiggestellt, wenn man es so nennen will - kein weiterer „normaler“ Lyrikband in der infiniten Reihe der Bände (nichts gegen Lyrikbände, nur der Autor mag halt für sich was anderes) sondern ein Kunstbuch, das in Zusammenarbeit mit der Französischen Künstlerin Fredrique Loutz entstanden ist, wobei Zusammenarbeit hier ganz ernst gemeint ist.
Weder sind die Zeichnungen Illustrationen der Texte, noch die Texte Beschreibungen der Zeichnungen, sondern ein Buch das einen Raum mit verschiedenen künstlerischen Mitteln auszuloten versucht.
Der Titel ist „FEDRE ET LE VILAIN PETIT ICARE“
Der Arbeitstitel für die Texte ist „FEDER, ICAR UND DAS VERLÄSSLICHE ENTLEIN“
Ein Kunstbuch von Frederique Loutz (33 Zeichnungen) und Ernesto Castillo (11 Texte) Erschienen 2009 bei Michael Woolworth Editions Paris – 3 Boxen a 11 Zeichnungen mit 4/4/3 Texten – Lithographie limitierte Auflage 33 Exemplare – Zeichnungen auf Velin du Johannot 120 gr. Texte auf Japanischem Papier 30 gr. – Preis 1000 Euro pro Box 3000 Euro alle 3 Boxen.
Das ganze wird es aller Voraussicht nach auch in einer für den kleineren Geldbeutel erschwinglicheren Version als „normal“ gedrucktes Buch mit mehr Texten (dann auch den französischen Übersetzungen) und Zeichnungen geben. Der Verlag in Frankreich hat sich schon gefunden (kein Wunder bei so einem schönen Projekt – jaja – Eigenlob st… – ich weis) und auch im good old fashioned Allemagne wird sich der Verlag finden. Bis dahin wird hoffentlich auch die Vinyl (33 tours – thats why guys!) fertig werden mit den auf Deutsch und Französisch gelesenen Texten, die dann ebenfalls in der „Kleinen“ Ausgabe als CD beigelegt sein wird. Einen Vorgeschmack auf das Ganze gibt’s am 25. April 2009, wo das Projekt mit einer Lesungsperformance bei Bookstorming im Grand Palais in Paris vorgestellt wird. Jeder darf sich herzlich eingeladen fühlen, auch wenn Paris ja nicht gerade um die Ecke liegt, aber das Wetter die letzte Woche war wirklich formidable dorten.
Für die, die es Interressiert und die nicht dabei sein können, gibt’s das Ganze zum Nachsehen eventuell auf Arte! (Ich hoffe es wirklich!)
Bilder des Buches mit den Texte gibt’s hier und dazu eine Audioaufnahme – A very big thanks to Chez Jean, der die Aufnahme in seinem Studio ermöglichte – und bei dem das Buch auch in einer wunderhübschen Vitrine in der Rue Dauphin 18 in Saint Germain-des-Prés als Installation mit der Audiobeschallung auf die Strasse zu sehen ist (die Franzossen werden sich wundern über die “Teutonischen Töne”).
Und wer mich mal beim Arbeiten seh’n will – hier bin ich (haha) – http://michaelwoolworth.com/2009.html
und hier noch ein paar Bilder der obengenannten Vitrine.
Und noch ein Link mit Bildern zum Buch im Rahmen der Vernissage der neuen Ausstellung von Frederique Loutz in der Galerie Claudine Papillon am 17.03.2009 in Paris
Ok – so viel zur nicht nur Eigenwerbung – man darf und sollte ja auch mal stolz sein – denke ich.
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da wird jemand auf seine alten tage noch bürgerlich. vom bohemien zum burgois. nur den homepagetitel bitte ändern, dann ist alles in butter
Mal was zu Veroeffentlichen und von seiner Arbeit leben zu koennen, macht also Buergerlich? Schoen, wird die Stahlarbeiter freuen, das sie jetzt zum Buergertum gehoeren, und alle anderen Lyriker wohl auch. Und Bohemiens sind wohl eher diejenigen, die sich ein Leben ohne Geldverdienen dank wem oder was auch immer leisten koennen, leider habe ich dazu nie gehoert, eherschon zur Klasse der Metroproleten, die jeden Job machen muessen, um das was sie wollen, zu finanzieren oder einfach um zu überleben.
ps. und so ein origineller Name wie Terence Hellier passt wohl eher in die Kategorie “Bohemien”…