Hendrik Jackson macht wieder den Zweiten!

März 1st, 2008 2 Comments »

beim Hoelderlinpreis – das heist da Foerderpreis – wie ueblich!
Aber Gratulation, vor allem wenn der Erste von Ror Wolf? gewonnen wurde, von dem, ich bekenne es – ich noch keine Zeile gelesen habe. Aber vielleicht verkehre ich auch in den falschen Kreisen. Macht nichts, meint Neuss – Zweiter bin ich gern – na ja – aber offensichtlich ist es schon, das es da einen Lyriker gibt, um den Man(n) und Frau nicht mehr herumkommt, es aber offensichtlich muss. Wenn man muss, muss man, vor allem wenn Man(n) oder Frau wo in der Jury sitzen, offensichtlich aber selbst beim Spartensport Lyrik politisch-kulturelle und andere Animositaeten eine Rolle spielen (dies sei einfach mal unterstellt, welche Entschuldigung gaeb es denn sonst) , ja – das mag den einen oder anderen Romanleser schon erstaunen. Nun gut, seis drum. Aber so ein bisschen Zivilcourage in der Preisvergabe vor allem bei Lyrik waer doch wohl das mindeste, was man in einer Welt voller Atombomben und Guantanamos verlangen darf, wo als Entschuldigung all zu oft die Generationenfrage herhalten muss. Mein Grossvater fiel im Krieg, dafuer bekommt er auch keinen Preis mehr. Das nur fuers persoenliche Poesiealbum gesagt. Wie gesagt, geht es offensichtlich selbst in der letzten Provinz des Menschen nicht mal mehr um Qualitaeten sondern um Quantitaeten, und ich muss nicht Respekt heucheln, wenn ich es nicht kapiere, ich bin ja auch kein Romanleser, nebenbei gesagt. Meine “Generation” halt. Denn sonst waere es statt des “Foerderpreises” wohl ein Preis geworden, der mit dem Preistraeger auch seinem Namen Ehre (wer redet heut’ denn noch von “Hoelderlin” jenseits der “Quantitaeten” – ich weis) gemacht haette. Und was Ror Wolf mehr mit Hoelderlin gemein haette, was Hendrik Jackson nicht hat, das muss Man(n) oder Frau mir wirklich laaangsam erklaeren. sic!

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